Wilhelm Wolpert

Autor für ostunterfränkische Mundart
Ausgezeichnet mit dem Frankenwürfel, unter Kennern auch der "Fränkische Nobel-Preis" genannt.
 

Und jetzt kommt mal was ganz, ganz Neues. Für alle Haßfurter und für die Freunde dieser wunderschönen alten Stadt:
Uralte, unglaubliche Sagen, die ganz bestimmt höchst  wahrscheinlich so passiert hätt'n sei müss oder könn, net wahr?

"Obsts gläbst oder net"
Ab jetzt für 9,-- Euro in allen Haßfurter Buchläden und auch bei mir.

Das Hasenterzett  Wer kann sich noch  erinnern an die schönen frechen fränkischen Lieder? Die gibts bei mir jetzt als CDs
"Und jeds Jahr geits zer weng"
"So richtig ä anständigs Maulvoll"
"Fränkische Liebeserklärungen"
"Vom Nikolaus, vom Christkindla...vom Hasenterzett"

DER BESTSELLER, es fränkischa Gebetbüchla:
"Lieber Gott, ich schlag vor, mir sachng Du zuänanner."
Aus: Ganz besondera Gebetli. Hier als Ersatz für die ausgefallenen Wallfahrten

Der Friedrich
O Herr, zum Kreuzberg wallen wir.
Der Friedrich, der wallt neber mir.
Aber es gfällt mer net, wie der sich verhält.
Sei Blick schweift ner bloß durch die Pflanzenwelt.
"Guck an, den schönna Adlerfarn, da, dort!"
"Sei ruhig", sach ich, "mir betn ägrad."
Und wie mir singa kurz dadrauf,
da ändert der Friedrich seinen Lauf:
Er läfft nein Wald dervo, im stumpfen Winkel.
"Naja", denk ich, "der muss halt ämal pinkel."
Da kummt er scho wieder, ich hör na leis hüsteln:
"Da drüm, ä Wald voller Silberdisteln."
"Halt jetzt dei Maul", zisch ich na an,
"Jetz kommt ä Rosenkränzla dran.
Halt's Maul!" Ich will na auf annera Gedankn bring.
"Mir wolln doch >Großer Gott wir loben< dich sing."
Da stupst mich der Friedrich schon wieder an:
"guck dahi, dort wächst ä ganz echter Enzian."
Er zeigt mit sein Steckng hin, dass ich na find.
Herr, begeht der Friedrich net ä schwera Sünd?
Dass der net sein fromma Blick nach inna richt,
dass der Friedrich ner bloß die Blumma sicht?

Da spür ich, dass mei Gedankng annersrum laufen.
Der Friedrich, Herr, iss der Frömmst in unnern Haufm.
Er bewundert Dei Schöpfuöng, sei Aachng, die funkeln.
Er spürt die schöne Natur, sogar im Wald, im dunkeln
und er teilt mit mir sei Begeisterung, er teilt sa mir mit.
Herr, iss des net es allerfrömmsta Gebet?
Da kann ich nur bet: Herr, wir wollen Dir danken.
Fürn Friedrich, für die Natur und für anner herrliches Franken.

 

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Die nächsten öffentlichen Leseabende
(fröhlich-fränkisches Mundartvergnügen) finden statt
:

Mi. 23.09. Zeil  im Saal des Bestattungshauses Schorr
"Aa bei ä Bestattung werd manchmal äweng gschmunzelt und dabei dankbar zurückgeblickt."
VVK: Blumen Boutique Hoffmann 09524-5548

Fr. 16.10. Leimershof  bei Breitengüßbach
Herzhaft fränkisch gelacht über Fromma und FRecker, über Gsunda und Kranka, über alta und Junga. Des ist die beste "Derabie" bei allen möglichen Leiden.
VVK:09547-5457 

Sa. 17. und 18.10. Dingolshausen im Freiraum-Gebäude
"Fränkisch gelacht über alta und junga Frecker, über Moo und Fraa und aa über Oma und Opa."
jeweils mit halbem Publikum, aber doppelt so fröhlich
VVK: lwd@dingolshausen.de  oder 09382-903466

Fr. 08.05. Höchberg in der neuen Kulturscheune
"Drei fränkischa Frecker." Bester fränkischer Humor auf rhönerisch (Fredi Breunig) bambergerisch (Wolfgang Reichmann) und auf haßfurterisch vo mir.
WIRD AUF Herbst oder 2021  VERSCHOBEN
VVK: Herr Klinger 0931-99110260

Sa. 11.07. Wiesentheid  in der Steigerwaldhalle
Großveranstaltung des VDK Kreisverbandes mit viel fränkischem Humor.
WIRD AUF HERBST VERSCHOBEN
Info: Herr Stiller, Kreisvorsitzender 

Do. 03.12. Zeil  Hotel Kolb
"Heuer schenk mer uns ämal nix!" Herzhaft gelacht über die viela Dummheiten, die so vor die Feiertag gemacht werden. Dazu gibts vom Chefkoch ä ganz besonders guts Menü.
VVK: 09524-9011 

Fr. 11.12. Wonfurt
"Heuer schenk mer uns ämal nix!" Herzhaft gelacht über die viela Dummheiten, die vo die Leut vor die Feiertag alles gemacht wern.
VVK:

weitere Lesetermine gebe ich Ihnen gerne per e-mail bekannt